Tauraco erythrolophus
Rothaubenturako
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Turakos (Musophagiformes)
Familie: Turakos (Musophagidae)
Gattung: Helmturakos (Tauraco)
Art: Rothaubenturako (Tauraco erythrolophus)
Gefährdung: Weltweit nicht gefährdet (Least Concern) laut IUCN. Der Verlust und die Zerstörung seiner Waldlebensräume stellen dennoch eine Bedrohung dar.
Lebensraum: Immergrüne Wälder und Wälder entlang von Flüssen im westlichen und zentralen Angola. Der Rothaubenturako lebt überwiegend in den Bäumen und bewegt sich geschickt hüpfend und kletternd durch die Äste.
Nahrung: Vermutlich überwiegend Früchte und Beeren. Über seine Ernährung in freier Wildbahn ist bislang nur wenig bekannt.
Größe: Etwa 40–43 cm Körperlänge, einschließlich des langen Schwanzes.
Gewicht: Etwa 210–325 g
Lebenserwartung: In menschlicher Obhut können Rothaubenturakos über 30 Jahre alt werden. Ihre Lebenserwartung in freier Wildbahn ist nicht ausreichend bekannt
Rothaubenturakos – farbenfrohe Kletterkünstler
Bei uns lebt ein Pärchen Rothaubenturakos. Mit ihrer leuchtend roten Federhaube, dem grünen Gefieder und dem gelben Schnabel sind diese Vögel ein besonderer Blickfang. Männchen und Weibchen sehen dabei nahezu gleich aus. Ihre ursprüngliche Heimat liegt in Angola im südwestlichen Afrika. Dort bewohnen sie vor allem immergrüne Wälder und bewaldete Flussufer, wo sie sich überwiegend in den Baumkronen aufhalten.)
Geschickt von Ast zu Ast
Rothaubenturakos sind flinke Kletterkünstler: Sie hüpfen und springen geschickt durch das Geäst und überwinden größere Abstände mit kurzen Flügen oder gleitend. So bewegen sie sich durch die Baumkronen, in denen sie auch nach Nahrung suchen.
Auf ihrem natürlichen Speiseplan stehen vermutlich hauptsächlich Früchte und Beeren. Über ihre genaue Ernährung in freier Wildbahn ist allerdings bislang nur wenig bekannt.)
Gemeinsam für den Nachwuchs
Rothaubenturakos leben häufig paarweise. Bei der Jungenaufzucht übernehmen beide Eltern Verantwortung: Sie bebrüten die Eier in einem Nest aus Zweigen und versorgen gemeinsam ihren Nachwuchs. Die Küken tragen zunächst ein dunkles Daunenkleid, bevor sich nach und nach das farbenfrohe Gefieder entwickelt
Wusstet ihr schon?
Rothaubenturakos tragen nicht nur eine rote Haube – auch ihre Flügelfedern sind teilweise leuchtend rot. Beim Öffnen der Flügel wird diese sonst eher verborgene Farbenpracht sichtbar.